Streiflichter aus der 185-jährigen Vereinsgeschichte
Die Gründung
Es war am 11. Juni 1826 als sich unter dem Vorsitz des Glarner Schullehrers Burkhard Marti gut 40 Personen in Glarus versammelten, um den «Sängerverein im Kanton Glarus» mit den Chören von Glarus, Ennenda, Netstal, Mollis, Niederurnen, Bilten und der Linthkolonie aus der Taufe zu heben. Den Anstoss dazu hatte die Einführung des neuen Zürcher Kirchengesangbuches in den evangelischen Kirchgemeinden des Kantons gegeben. Marti hatte aber noch andere Ziele: Der neue Kantonal-Sängerverein sollte unter anderem auch die damals oft gesungenen, teils vulgären, schmutzigen und minderwertigen Gassenlieder verdrängen. Zum zweiten war es ihm ein Dorn im Auge, dass andere Kantone bereits ein sehr leben-diges Chorgesangwesen vorweisen konnten. Bereits damals gab es allerdings etliche Zweifel, dass sich diese kantonale Einrichtung halten würde. Schon am 26. März 1827 kam es zum ersten grossen Auftritt der vereinigten Glarner Sängerschar. In der Kirche von Ennenda waren bereits über 150 Sängerinnen und Sänger dabei, als man ein zehnteiliges Konzert zugunsten des Volkes von Griechenland im Kampf gegen die Türken veranstaltete.
Zweite Gründung 1834
Einem Artikel vom 30. Mai 1833 zufolge haben sich die Männerchöre damals aber als noch nicht besonders stark erwiesen. Bis auf Mitlödi und Schwanden gingen sie alle wieder ein — auch der Kantonalverein. In den Jahren 1832 bis 1834 entstanden jedoch wieder neue Männerchöre, und 1834 wurde auch der Kantonal-Sängerverein neu gegründet. diesmal ausschliesslich aus Männerchören bestehend. Am 9. November 1834 versammelten sich fünf Vereine und weitere Sänger und Sängerinnen in grosser Zahl zu einem Gesangsfest in der Kirche Netstal. In einem Zeitungsbericht hiess es: "Der 9. November 1834 wird einem grossen Teile des Glarner Volkes unvergesslich sein, und mit Recht darf er als die Morgenröthe einer besseren Zukunft in manchen Beziehungen betrachtet werden."
Bei wichtigen Anlässen dabei
1835 fand in Schwanden ein Kantonal Sängerfest statt. Und im gleichen Jahr beteiligte sich der Kantonal-Sängerverein — wie der Chronist berichtet — auch an einer Einweihung in Glarus: "Beim schönsten Fest, das im alten Glarus gefeiert wurde, bei der Einweihung des neuen Schulhauses im Zaun in Glarus, am 14. Juni 1835, fanden sich nicht nur die Sänger von Glarus selbst, sondern brüderlich die Sängervereine auch der übrigen Gemeinden des Landes ein, um durch ihre Teilnahme und Unterstützung das Fest zu verherrlichen!"
Jodellieder nicht erwünscht
Nach dem Kantonalsängerfest von 1847 in Mollis kritisiert der Chronist:
Mehrere Vereine gefallen sich im Vortrag sogenannter Appenzeller oder Jodellieder, welche in der Regel Beifall finden. Diese Suche nach Jodelliedern scheint uns eine Abirrung vom rechten Weg zu sein. Die Wettgesänge sollten Kunstgesänge sein, in denen sich eine Ganze Gesellschaft produziert und nicht bloss eine Stimme. Nicht was den Beifall der Menge erwirbt, sondern was die Gesangskunst wahrhaft fördert und vor Kennern rechtfertig, soll angestrebt werden.
Wetterpech
Offensichtliches Wetterpech hatte der Verein am Kantonalsängerfest 1853 in Bilten: „Ein gewaltiges Gewitter mit tobendem Sturmwind, der Teller, Gläser usw. von den Tischen fegte, trieb die Festgemeinde in die Flucht. Die Netstaler, erstmals mit Ihrer neuen Fahne ausgerückt, beklagten die durch das Unwetter an ihrem Banner verursachten Schäden“.
1861: Alle Vereinsakten verbrannt
Beim verheerenden Brand von Glarus vom 10. auf den 11. Mai 1861 wird auch der Kantonal Sängerverein betroffen.
Es verbrennen nämlich alle Protokolle und Akten des Vereins und auch ein Betrag von Fr. 136.30(!) in der Kantonalkasse.
500-Jahr-Schlachtdenkfeier 1888
Im April 1888 fand eine “mächtige erhebende Jubiläumsfeier“ aus Anlass von 500 Jahre Schlacht bei Näfels statt. Die Regierung liess durch Musikdirektor Eugen Dieffenbacher in Glarus eine Festkantate schaffen und der kantonale Gesangsverein übernahm deren “Aufführung“. Im klassischen Schneisingen erklang sie in mächtigen Akkorden, beseelt vom Ernst des Tages; und als wollten unsere Berge selber mitfeiern, also trug ihr Wiederklang den Sang freier Männer auf freier Erde vom Fels zu Fels zu dem Allmächtigen empor.
Die Kriegsjahre
Über die Kriegsjahre wird geschrieben: “1914 brachte mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges der Pflege des Sängerlebens böse Schläge, weil damals die Sänger-Wehrmänner oft monatelang an den Grenzen standen. Zudem brachte dann das Jahr 1918 die Politischen Auseinandersetzungen, die dem Vereinsleben jeder Sparte auch nicht zuträglich waren“.
Sorgen früher wie heute
Dass den Kantonal Sängerverein schon früher ähnliche Sorgen plagten wie heute, zeigt ein Ausschnitt aus dem Jahresbericht vom Präsidenten Hans Comiotto im Jahre 1948: „Jenes Gleichnis von den sieben fetten und den sieben mageren Jahren, das in den Josefsgeschichten des Alten Testamentes aufgezeichnet ist, lässt sich auch auf die Tätigkeit in unserem Kantonalverbande anwenden. Nur ist das Verhältnis ein viel krasseres, indem auf sieben magere Jahre jeweils nur ein fettes Jahr folgt. Sie verstehen wohl, was ich meine. Nach einem Kantonalgesangsfest folgen jeweils einige stille Jahre, in denen sich die Tätigkeit des Kantonalverbandes sozusagen in der jährlichen Abgeordnetenversammlung erschöpft.
Nun sind es aber gerade die stillen Jahre, die dazu angetan sind, eine neue Ernte reifen zu lassen. Sonne und Tau allein werden es auch hier nicht schaffen. Das Korn muss geschnitten sein, die Garben müssen gebunden und eingebracht werden. Das wird viel Mühe kosten. Enttäuschungen und Missjahre werden auch hier nicht ausbleiben. Wer aber unentwegt weiter arbeitet, der wird auch hier des Lohnes nicht fehl gehen».
Kein Jubiläumsfest mit Kantonsjubiläum
Im Jahre 1950 hatte sich der Vorstand des Glarner Kantonal Sängervereins beim Regierungsrat anerboten, die Organisation der 600-Jahr-Feier des Kantons Glarus im Jahre 1952 an die Hand zu nehmen und diese mit einem Sängerfest zu verbinden, da der Verein 1951 sein 125-jähriges Bestehen feiern konnte. Der Vorstand war bereit, ein eigenes Komitee auf die Beine zu stellen. In einem Protokoll aus dem Jahre 1951 heisst es dazu: "Wir dachten an ein Jubiläums-Sängerfest mit Festhütte, Wettgesang, Gesamtchöre, als kultureller Rahmen der politischen Feier und sahen darin einen Vorteil, wenn mit der Durchführung eine bestimmte Körperschaft, als welche der Kantonalsängerverein wohl berufen sein kann, betraut würde." Der Regierungsrat hatte jedoch kein Musikgehör und beantwortete die Anfrage in ablehnendem Sinne. In der Folge führte der Verein dann auch keinen Anlass zum 125-Jahr- Jubiläum durch.
Nicht immer Minnegesang
Dass es in den 185 Jahren auch im Kantonalvorstand nicht immer in Minne zu- und hergegangen ist, zeigt ein kleiner Protokollauszug aus dem Jahre 1958: «Comiotto und Stöckli geraten in eine überaus heftige und unharmonische Diskussion mit allen möglichen Vorwürfen».
Von Krisen sprach man schon früher
Nicht erst heute kriselt es im Chorwesen. Dies geht aus dem Jahresbericht von 1959 von Präsident Martin Baumgartner hervor: "Es wird heute viel von der “Krise des Männerchorgesanges“ gesprochen und in düsteren Prophezeiungen gemacht. Auch diese Krise ist nicht etwas, dass ausser dem Menschen liegt, ein Verhängnis gleichsam. Auch diese Krise wird durch den Menschen, durch uns Sänger vor allem, entschieden und nicht durch einen fremden “Ismus“ oder ein Gesetz, dass ausserhalb des Menschen liegt "
Ab 1965 auch Frauenchöre
Seit 1965 sind auch die Frauenchöre im Kantonal Sängerverein mit dabei.
Die 150-Jahr-Feier 1976
Die 150-Jahr-Feier fand am 23. Mai 1976 in Näfels statt. Eingeleitet wurde der Tag mit einer ökumenischen Feier im SGU, bei der die Sängerschar Chöre aus der "Deutschen Messe" von Franz Schubert und den Chor "Bruderschaft" von J. B. Huber vortrugen. Um 10 Uhr begannen im SGU die Einzelvorträge der verschiedenen Vereine. Nach dem Mittagessen folgte die eigentliche Jubiläumsfeier mit Delegiertenversammlung. Kantonaldirigent Fritz Etter überbrachte als Regierungsrat einmal die Grüsse der Glarner Regierung und als Mitglied des Zentralvorstandes auch jene des Eidgenössischen Sängervereins.
Kantonalpräsident Dr. Robert Kistler blendete in seiner Jubiläumsansprache auf die 150- jährige Vereinsgeschichte zurück. Dann folgte die Ehrung des abgetretenen Kantonaldirigenten Fritz Etter, der im Laufe der Zeit 28 Jahre den Männerchören gewidmet hat und der 16 Jahre als Kantonaldirigent amtete. Schliesslich wählte die Versammlung aus einem Dreiervorschlag Herbert Spruzina als neuen Kantonaldirigenten. Zum Abschluss spielte eine Kapelle zum Tanze auf.
1977: Schweizerische Chorvereinigung
Bei der Gründung der Schweizerischen Chorvereinigung 1977 in Zürich war auch der Glarner Kantonal Sängerverein als Gründungsmitglied mit dabei. Damals gehörten dem Schweizerischen Dachverband 17 Kantonalverbände an, heute sind es 22.
Kantonal-Sängerfest 1980
Das 48. Glarner Kantonal Sängerfest vom 7./8. Juni 1980 fand in Glarus statt. Es war des letzte Kantonale an dem mit den offiziellen Kategorien gearbeitet wurde. Die Einteilung lautete: 1. Leichte Kompositionen; 2. Mittelschwierige Kompositionen und 3. Schwierige Kompositionen. Es nahmen 20 Chöre vom Kanton Glarus und 61 ausserkantonale Chöre teil.
Radioaufnahmen 1984
Am 15. und 16. Juni 1984 wurden mit den Männerchören Näfels, Netstal, Glarus, Ennenda, Hätzingen-Luchsingen, und den Frauenchören Haslen und Linthal Radioaufnahmen gemacht.
Kantonal-Sängerfest 1986
Das 49. Glarner Kantonal Sängerfest vom 14./15 Juni 1986 fand wieder einmal — nach 80 Jahren - in Ennenda statt. Die Durchführung des Festes war ein Bestandteil des 150-jährigen Bestehens des Männerchors Ennenda im Jahre 1985. Es war ein Fest der Superlative mit noch nie da gewesenen Festbesuchern aus der ganzen Schweiz und aus allen vier Landessprachen. Total waren es 103 Chöre mit über 3200 Sängerinnen und Sängern. Wegen den gesundheitlichen Problemen des OK-Präsidenten Jakob Marti, rund ein halbes Jahr vor dem Fest, musste Vizepräsident Fridolin Weber die Verantwortung übernehmen.
Frauen nun auch an der Fahrt
Im Jahre 1987 wurde an einer DV beschlossen, dass auch die Frauenchöre an der Jubiläumsfahrt 1988 — 600 Jahre Schlacht bei Näfels—mitsingen werden. 1988 schliesslich gab es an der Jubiläumsfeier im SGU in Näfels eine ausserordentliche DV mit einem einzigen Traktandum, nämlich ob die Frauen nun weiterhin an der Fahrt mitwirken sollen, "dürfen". Der Antrag wurde angenommen.
Wahl ins höchste Gremium der Schweizerischen Chorszene
An der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Chorvereinigung vom 23./24 April 1993 in Locarno wurde vom Glarner Kantonal-Sängerverein Vizepräsident Fridolin Weber aus Ennenda in die Geschäftsleitung als Zentralkassier vorgeschlagen. Die Versammlung wählte den ersten Glarner Vertreter in dieses Gremium einstimmig. Diese Amt übte Fridolin Weber bis 2005 aus.
Kantonal-Sängerfest 1993
Das 50. Glarner Kantonal Sängerfest fand in Glarus, unter dem OK-Präsidium von Hans-Rudolf Glarner, statt. Die Beteiligung der Chöre und der Sängerinnen und Sänger waren etwa die gleichen wie in Ennenda. Der Männerchor Glarus schuf mit der Vergabe der verschiedenen Beizli die Möglichkeit, dass einige Glarner Chöre mitwirken durften.
Erste Präsidentin 1994
An der DV 1994 wurde Charlotte Wirth als eine der ersten Frauen gesamtschweizerisch zur Präsidentin des Glarner Verbandes erkoren. Sie übte dieses Amt mit viel Umsicht bis ins Jahr 2000 aus.
Neuer Name 1996
An der Delegiertenversammlung von 1996 wurden die neuen Statuten angenommen, und aus dem Glarner Kantonal Sängerverein wurde der Glarner Kantonal Gesangverein.
Kantonal-Sängerfest 1998
Das 51. Glarner Kantonal-Sängerfest fand am 19./20. Juni 1998 nach zwölf Jahren wieder in Ennenda statt. An der DV von 1995 wurde die Organisation dem Männerchor Ennenda übertragen. Für die Ausschreibung des Festes gab es keine Interessenten, so dass der Kantonalvorstand eine entsprechende Anfrage an den Männerchor Ennenda richtete. Dieser antwortete mit einer Zusage, da ein Grossteil vom OK von 1986 wieder gewonnen werden konnte. Als OK-Präsident amtete erneut Fridolin Weber.
Neues Emblem
An der Delegiertenversammlung von 1999 präsentierte der Vorstand ein neues, modernes Signet/Emblem für den Kantonalverein, das von den Delegierten gutgeheissen wurde.
175-Jahr-Jubiläum 2001
Zum 175-jährigen Bestehen des heutigen Glarner Kantonal Gesangverein entfaltete der Vorstand eine Reihe von Aktivitäten. Mit verschiedenen Artikeln in der Presse machte er auf das Jubiläum aufmerksam. Ferner beschloss er, eine Jubiläums CD zu produzieren und eine neue Kantonalfahne anzuschaffen. 20 Chöre aus dem Kantonalverein sind mit je zwei, teilweise sogar mit drei Liedern auf der Doppel-CD vertreten. Die neue Kantonalfahne, hergestellt in der bekannten Fahnenfabrik Heimgartner in Will/SG, zeigt das neue Signet des Kantonalvereins. Sowohl Doppel CD als auch die Kantonalfahne werden am grossen Jubiläumsfest vom 6. Oktober im SGU in Näfels getauft bzw. eingeweiht. An diesem Anlass mit zahlreichen Ehrengästen werden rund 400 Sängerinnen und Sänger aus dem Kantonalverband teilnehmen.
Den Verein prägten Persönlichkeiten
In seiner 185-jährigen Geschichte haben zahlreiche Persönlichkeiten den heutigen Glarner Kantonal Gesangverein und das Chorwesen geprägt. Immer wieder gab es Präsidenten, Dirigenten, Mitglieder, die dem Verein neue Impulse gaben und die sich mit enormem Engagement für das Chorwesen eingesetzt haben.
Es würde natürlich den Rahmen sprengen, hier eine Aufzählung zu wagen. Stellvertretend für alle sei jedoch Fabrikant Max Walcher-Hefti (1882-1977) genannt, der «seinen» Männerchor Hätzingen sage und schreibe 61 Jahre als Präsident leitete. Insgesamt hat der begeisterte Sänger und grosszügige Förderer des Gesangwesens, der auch während Jahrzehnten dem Kantonalvorstand angehörte, dem Sängerwesen über 70 Jahre gedient! Eine Leistung, die heute wohl kaum jemand mehr zu erbringen vermag.
Aldo Lombardi (überarbeitet C. Iglesias, 2011)
Die Kantonaipräsidenten von 1826—2001
Ernennungsjahr
1. Burkhard Marti, Schullehrer, Organist, Glarus seit 1826
2. Pfarrer Johann Heinrich Heer, Mitlödi 1837-1841
3. Burkhard Marti, Glarus 1841-1846
4. C. Jenny, Landammann,Ennenda 1846-1860
5. Verhörrichter Staub 1860-1874
6. Dr. Rudolf Gallati, Oberst und Bundesrichter 1874-1892
7. Pfarrer Becker, Linthal 1892-1904
8. Sensal Peter Schmid, Glarus 1905-1913
9. Josef Schmid—Lütschg, Architekt 1913-1923
10. Melchior Hefti, Landammann und Ständerat, Hätzingen 1923-1938
11. Fritz Staub—Grob, Lehrer, Glarus 1938-1948
12. Hans Comiotto, Lehrer, Schwanden 1948-1958
13. Martin Baumgartner—Marti, Lehrer, Engi 1958-1972
14. Dr. Robert Kistler, Niederurnen 1972-1988
15. Felix Gianoli, Ennenda, 1988-1994
16. Charlotte Wirth, Schwanden 1994-2000
17. Fridolin Weber, Ennenda 2001-2011
18. Joseph Müller-Büche, Schwändi seit 2011
Die Kantonaldirigenten 1826—2001
1. Emil Leopold 1826 - 1846
2. Kaspar Kubli, Glarus 1846-1865
3. Christoph Schnyder 1866-1874
4. Eugen Dieffenbacher 1874-1892
5. Peter Held, Ennenda 1892-1932
6. Heinrich Zwicky 1933-1942
7. Erich Schmid 1943-1949
8. Jakob Kobelt 1950-1955
9. Friedrich Boss 1956-1960 10. Fritz Etter, Glarus 1960-1976
11. Herbert Spruzina, Näfels 1976-1981
12. Richard Bertini, Glarus 1981-1991
13. Martin Hobi, Oberurnen 1991-1998
14. Max Merz, Filzbach 1998 - 2005
15. Joseph Müller-Büche, Schwändi 2005 - 2011
16. Marcel Frischknecht, Mitlödi seit 2011
Kantonalsängerfeste
1. 1831 Mollis
2. 1832 Schwanden
3. 1834 Nefstal, Männerchor
4. 1835 Schweanden
5. 1839 Schwanden
6. 1840 Glarus, Harmonie
7. 1841 Ennenda
8. 1842 Nefstal, Männerchor
9. 1843 Schwanden
10. 1844 Niederurnen
11. 1845 Glarus, Männerchor
12. 1846 Linthal, Grosstalverein
13. 1847 Mollis
14. 1848 Ennenda
15. 1850 Mitlödi
16. 1851 Glarus, Allgemeiner Männerchor
17. 1853 Bilten
18. 1854 Ennenda
19. 1855 Schwanden
20. 1856 Glarus, Männerchor
21. 1857 Netsfal, Männerchor
22. 1858 Mollis
23. 1860 Glarus, Sängerbund
24. 1862 Ennenda
25. 1863 Schwanden
26. 1864 Matt
27. 1865 Näfels
28. 1866 Glarus, Frohsinn und Sängerbund
29. 1867 Netstal, Männerchor
30. 1868 Glarus, Sängerbund
31. 1869 Ennenda
32. 1870 Schwanden, Männerchor
33. 1872 Mollis
34. 1874 Netstal, Männerchor
34. 1876 Glarus, Frohsinn
35. 1878 Hätzingen
36. 1881 Ennenda
38 1884 Glarus, Sängerbund
39. 1889 Linthal
40 1895 Netstal, Männerchor
41. 1900 Schwanden, Männerchor
42. 1906 Ennenda
43. 1926 Glarus; OK-Präsident: Dr. Rudolf Gallati, nachmaliger Landammann
44. 1934 Schwanden; OK-Präsident: Dr. Hans Hefti-Haab, nochmaliger Landammann
45. 1947 Niederurnen; OK-Präsident: Paul Heinrich Hertach
46. 1965 Glarus. OK-Prasident; Dietrich Stauffacher, Regierungsrat
47. 1974 Netstal. OK-Präsident; Fritz Weber-Worni, Regierungsrat
48. 1980 Glarus, Männerchor; OK-Präsident: Fritz Etter, Regierungsrat
49. 1986 Ennenda, Männerchor; OK-Präsident: Jakob Marti, Gemeindeschreiber